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Autogenes Tanzen © Tim Adorf
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Autogenes Tanzen

Eine Indee Styla Liveshow bringt das komplette Paket: Sie singt, sie rappt – und als Tänzerin und Choreografin ist jede Bewegung perfekt abgestimmt. Seit sie in den frühen 2000er-Jahren in Barcelona aufgetaucht ist, tourt sie durch Europa. Für uns hat Indee Styla zum ersten Mal mit einem Auto getanzt.

  • Text:
    Natalie Diedrichs/ Matthias Mederer
  • Foto:
    Tim Adorf

Indee Styla, 37 Jahre, erscheint entspannt am Set. Neugierig studiert sie den SEAT Leon. Nach ein bisschen Small Talk geht es direkt hinein ins Shooting. Mag es im ersten Moment ein wenig ungewohnt sein, »mit« einem Auto zu tanzen, so genießt Indee Styla rasch, dass alle Augen und der Fokus der Kamera auf ihr liegen. Neue Wege zu gehen ist schließlich eines ihrer Markenzeichen. Mit ihrer Band RootsMama war sie einst Teil der ersten rein weiblichen Funk/Rap/Reggae-Band ... Wir nutzen eine Shooting-Pause für ein kurzes Gespräch.

Du tanzt für gewöhnlich nicht mit einem Auto. Wie ist der SEAT Leon als Partner?
Das Shooting macht wirklich Spaß. Ich kann einfach ich selbst sein. Es stimmt, ich tanze normalerweise nicht mit einem Auto, aber diese ungewöhnliche Situation hat mich direkt inspiriert für ein paar Moves.

Beim Tanzen geht es immer auch um gegenseitige Anziehung. Wie wirkt der SEAT Leon auf Dich?
Ich mag seine Linien und Kurven, er sieht sehr dynamisch aus. Und er hat die perfekte Größe für eine Stadt wie Barcelona.


Du lebst seit über 15 Jahren in dieser Stadt. Wie erlebst Du die Stadt für Dich?
In Barcelona zu leben ist definitiv sehr inspirierend, Barcelona ist sehr kosmopolitisch und das Meer bringt stets frische und positive Energie hier hin. Oft ist Barcelona auch einfach der Ort, an dem sich die Menschen treffen.

Wohin gehst Du am liebsten?
Gerne gehe ich in die engen Straßen von Gothic oder Raval, ich liebe aber auch die populären Orte wie die Passeig de Gracia oder die Diagonal. Sehr gerne mag ich auch die Poblenou und diese typischen Dächer der Gebäude da.

Warum liebst Du als Künstlerin das Leben in der City so sehr?
Als Künstlerin muss ich dort sein, wo ein Großteil der Livemusik und Shows stattfindet, und das ist nun mal in der City ... Zudem mag ich es, mich von den Farben, den vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen von überall auf der Welt inspirieren zu lassen. Die Stadt ist immer in Bewegung, und das finde ich gut.

Könntest Du Dir vorstellen, auf’s Land zu ziehen?
Manchmal denke ich darüber nach. Aber ich fürchte, ich würde mich schnell langweilen.


Du bezeichnest Deinen Tanz-Stil als organische Kombination aus verschiedenen Stilen wie Hip-Hop, Afro und Dancehall. Gleichzeitig singst Du auch. Schreibst Du Deine Songs selbst?
Ja. Für mich ist es wichtig, mich selbst ausdrücken zu können, meine Gefühle und meine Gedanken. Einen Song ganzheitlich zu kreieren ist für mich eine Art Alchemie, um negative Erfahrungen in etwas Positives zu verwandeln. Deshalb schreibe ich auch immer über das echte Leben, Dinge also, die mir passiert sind, die mich inspirieren, über die ich reflektiere. Diese Inspiration kann mich überall und zu jedem Zeitpunkt treffen. Nur schreibe ich den Song und übe die Choreografie dann am liebsten zu Hause in meinen privaten Räumen ein.

Zu welcher Musik tanzt Du am liebsten?
Ich mag es, zu Rhythmen mit einem guten Groove zu tanzen, das kann Jazz sein, Afrobeat, Hip-Hop, Nu-Soul ...

Und wo tanzt Du am liebsten?
Einerseits mag ich die Intimität von kleinen Räumen, wie bei mir zu Hause. Auf der Straße zu tanzen gibt mir dann aber ein unglaublich lebhaftes und pures Gefühl, das ich sehr liebe. Das Tolle am Tanzen ist doch, dass man es einfach überall tun kann. Alles was man braucht, ist sein eigener Körper.

Worauf kommt es beim Tanzen an?
Atmen. Die Atmung ist sehr wichtig. Und dass man sich auf die Zeit und die Gefühle der Musik einlässt. Lebe im Moment. Das ist es auch, was ich meinen Studenten immer sage. Und dass sie mit Leidenschaft tanzen sollen, geduldig und bewusst den Prozess des Lernens genießen. Denn das Lernen hört nie auf beim Tanzen.

Wie würdest Du Deine Philosophie beschreiben?
Sei ehrlich mit dir selbst und allen anderen. Sage, was du denkst und bleibe dir treu. Kenne deinen eigenen Wert und respektiere deine Grenzen.

Unter dem Namen Indee Styla bist Du auf Instagram bekannt. Was steckt hinter diesem Namen?
Indee Styla ist ein Spitzname. Eigentlich heiße ich Laura, und ich mag diesen Namen wirklich. Indee ist mein Avatar, wenn man so will. Die Story hinter dem Namen ist ziemlich einfach. Als ich anfing, hing ich viel mit kreativen Leuten herum, Tänzern, Songschreibern usw. Ich brauchte also auch irgendein »a.k.a« für mich, so wie all diese anderen. Mein Freund meinte damals, ich sehe irgendwie Indianisch aus, also habe ich das aufgenommen und ein bisschen damit herumgespielt, denn man kann hier auch gut mit Worten wie »Independence« oder »Indeed« spielen. Worte, die mir sehr wichtig sind. Styla habe ich angehängt, weil man mir immer wieder gesagt hat, dass ich einen ziemlich einzigartigen Stil habe. That’s it.

Was ist Dein größter Traum?
Ich möchte einen positiven Einfluss auf andere Menschen bewirken.

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