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Berlin: bunt, vielfältig und immer in Bewegung © Julia Joppien
Culture

Berlin: bunt, vielfältig und immer in Bewegung

Ein Hotspot ohne WiFi? Stellt oftmals eine viel bessere Verbindung her. Etwa zu Kunst. Kultur. Und der Stadt überhaupt. Deshalb zeigen wir heute unsere Top-Hotspots in Berlin.

  • Text:
    Alfred Rzyski
  • Fotos:
    unsplash.com

Friedrichshain: Kulinarische Vielfalt

Lust auf einen veganen Avocado-Käsekuchen? Oder darf’s lieber ein Teller Tagliatelle mit gebratener Chili-Garnele und Chorizo-Würfeln sein? Dass Berlin-Friedrichshain mehr ist als nur Berghain und East Side Gallery beweist allein der Blick auf die dort ansässige Gastronomie-Szene. Die strotzt nämlich nur so vor Vielfalt. Vom Sternekoch über die Kult-Imbissbude bis hin zur exotisch-experimentellen Küche findet sich in dem Szeneviertel für jeden Geschmack das passende Gericht. Auch zum Mitnehmen. In diesem Sinne: guten Appetit.

© unsplash.com / Victoria Shes

Schon gehört?

Der Teufelsberg ist nicht nur Berlins größte Erhebung im Berliner Stadtgebiet, sondern auch Zeitzeuge, Ausflugsort und Open-Air-Galerie. Aber von Anfang an: Als ehemalige Abhörstation zeugt er von der besonderen Geschichte der Hauptstadt und ist dementsprechend hoch gelegen. Heißt: Wer den Weg dorthin zu Fuß bewältigt, braucht definitiv kein Workout mehr. Was man allerdings benötigt, das ist eine ordentliche Portion Neugier. Schließlich eröffnen die angebotenen Führungen zwischen den ehemaligen NSA-Gebäuden eine völlig neue Sichtweise auf Berlin – und seine Kunst. Denn neben dem einzigartigen Ausblick bietet die Abhörstation a. D. eine behutsam kuratierte Street Art-Galerie.

© Grün Berlin / Manuel Frauendorf

Berlins größte Liegewiese …

… befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tempelhof. Und die inzwischen Tempelhofer Feld genannte Fläche überzeugt gerade auch aktuell durch viel Platz: Hier kann man einfach entspannen, Skaten oder »Urban Gardening« betreiben. Die südliche Lage sorgt für eine gute Anbindung, sowohl mit S-Bahnen (S41, S42 und S47) als auch U-Bahnen (U6 & U8). Vor allem ist da aber dieses besondere Flair: Die ehemaligen Flughafengebäude beeindrucken architektonisch, sind von Juni bis August Heimat einer Kunstausstellung zur Diversität – und sind damit nicht nur ein echter Foto-, sondern auch Kultur-Hotspot.

© unsplash.com / Ming Han Low

Bunt, bunter, Kreuzberg!

Die Street Art-Szene der Hauptstadt macht auch vor alten Abhörbauten keinen Halt, wie wir gerade schon gelernt haben. Man muss sagen: zum Gück! Noch mehr Murals und Paste-ups findet man dann im sowieso schon bekannten Kreuzberg. Hier ist sprichwörtlich an jeder Ecke ein Graffito zu finden, Tags und Blow-ups inklusive. Wer will, kann hier einen ganzen Tag verbringen und bis zu 15 Kilometer auf den Spuren der Straßenkunst wandeln. Ebenfalls möglich: im Fall der Fälle das Spree-Ufer wechseln. Denn nördlich des direkt neben Kreuzberg gelegenen Flusses findet sich die weltbekannte East Side Gallery – Street Art auf ehemaligen Elementen der Berliner Mauer.

Skate every day?

Im Ansatz gut. Wäre da nur nicht der Winter. Der Regen. Oder andere wetterbedingte Widrigkeiten, die uns die Fahrt auf dem Board zur Hölle machen. Die Skatehalle Berlin schafft da Abhilfe. Als einzig überdachter Skatepark der Hauptstadt findet die Community hier normalerweise an 365 Tagen im Jahr einen wetterfesten Unterschlupf zum Skaten und Abhängen. Und in der aktuellen Situation immer donnerstags – dank Ausnahmegenehmigung und Anmeldekonzept. Für die restlichen Tage? Hoffen wir dann einfach auf Sonnenschein. Aber dazu bald mehr,

© David Fischer

Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.

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