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Mäggi alias Junestorm: das Boogie-Woogie-Mädchen in Barcelona
Culture

Mäggi alias Junestorm: das Boogie-Woogie-Mädchen in Barcelona

Die Lebendigkeit der Stadt? Steckt Mäggi total an, besonders wenn auch noch Wärme und Sonnenschein im Spiel sind. Weshalb Barcelona dann auch die perfekte Location für ihre jüngste Reise mit Fotograf Bob Sala war – und auch der Ort für einen unverhofften Fund in mediterranen Gassen. Was das alles mit Musik, dem Leben und einem SEAT Tarraco zu tun hat, verrät uns die 26-Jährige Studentin und Influencerin im Interview.

  • Interview:
    Marko Knab
  • Fotos:
    Bob Sala

Hallo Mäggi! Du, Bob, der Tarraco und Barcelona: War Euer Roadtrip so gut, wie sich das anhört und auf den Bildern aussieht?

Vermutlich war es eben genau das und noch so vieles mehr! Fotografie und das Festhalten von Momenten gehört für uns beide zu unserem Hobby und mittlerweile auch zu unserem Alltag. Das alles sind jedoch nur Sekunden von Erlebnissen, die sich ja glücklicherweise noch viel länger erstrecken. Zudem waren auch einige Momente dazwischen, die wir einfach für uns genossen haben, ganz ohne Kamera. Besonders die Sehnsucht der letzten Monate nach einem Umgebungswechsel hat die Erwartung und Vorfreude natürlich noch mal hochgeschraubt. Deshalb konnte die Reise nur gut werden – und hat uns für einen Moment extrem viel Normalität zurückgegeben.

Spanien war für Dich als selbst ernanntes Sonnenkind dann auch das perfekte Reiseziel, oder? Was macht Barcelona für Dich dabei besonders reizvoll?

Absolut. Sonne, Sommer und Wärme sind für mich mein Wohlfühlcocktail. Ich bin extrem wetterfühlig und der vergangene Winter hatte es in Kombi mit Social Distancing für mich besonders in sich. Barcelona hat damit für mich die perfekte Mischung im Zusammenspiel aus Großstadt und dieser »rohen« Romantik. Die Lebendigkeit der Stadt steckt mich total an, zählen dann noch die Wärme und das Flair mit rein – die kleinen Gassen, die schönen Cafés und Läden, die genau meine Liebe zu Vinyl, Vintage-Kleidung und kleinen Besonderheiten bedienen –, dann blühe ich total darin auf.

Mit von der Partie waren auch ganz viel Musik und eine Gitarre, die Du dort gekauft hast. Was war denn das Erste, was Du auf ihr gespielt hast?
Mit dem Stöbern durch die Musikläden und meinem prächtigen Fund habe ich mir einen Traum der letzten anderthalb Jahre erfüllt! Dass ich gerade in Barcelona die Gitarre finde, nach der ich schon seit Ewigkeiten gesucht hab, hätte ich nie gedacht. Ganz besonders waren es bisher alte Folk Songs, das waren die ersten Lieder auf meiner neuen Gitarre. Auf alle Fälle möchte ich aber auch noch mal mehr weg von den klassischen Pop Cover Songs und in Zukunft auch mehr deutsche Songs neu interpretieren. Und vielleicht werden es irgendwann ja auch eigene Songs…

Ein kleines Unplugged-Konzert aus dem Kofferraum des Tarraco hast Du in Barcelona ja auch gleich gegeben. Neben den Bühnen-Qualitäten: Warum ist der Tarraco der perfekte Partner für einen Roadtrip?
Ja, das habe ich Bob ganz alleine gewidmet! Er war mein einziger Zuhörer, denn wir waren an dem Spot fast ganz alleine und haben der Sonne zusehen können, wie sie sich auf den Weg zum Schlafen macht. Und der Tarraco? Ich fand ihn extrem sexy. Ich bin so viele Details und Extras bei einem Auto überhaupt nicht gewohnt und hatte den ganzen Trip über als Beifahrerin etwas zu erkunden. Ich habe besonders die Soundanlage getestet, die definitiv für mich ein Highlight der Reise war. Und der große Kofferraum natürlich. Einfach mal nicht Tetris spielen müssen und am Ende doch das ganze Gepäck reinquetschen, das hat auf jeden Fall zum Urlaubsfeeling beigetragen.


»Mit dem Stöbern durch die Musikläden und meinem prächtigen Fund habe ich mir einen Traum der letzten anderthalb Jahre erfüllt! Dass ich die Gitarre gerade in Barcelona finde, nach der ich schon Ewigkeiten gesucht hab, hätte ich nie gedacht.«

Du bezeichnest Dich selbst ja auch als Boogie-Woogie-Mädchen. Was muss man sich darunter vorstellen?
Bob und ich haben die Bezeichnung in einem Podcast aufgeschnappt und uns im gleichen Moment angegrinst, weil wir wussten: Das ist die perfekte Bezeichnung für mich. Tatsächlich finde ich es nämlich oft sehr schwer, für sich selbst die richtigen Worte zu finden. Ich denke, es beschreibt meine kleine Hippie-Seele. Ich tanze viel, lache über die kleinsten Dinge, bin extrem begeisterungsfähig und kann nie stillsitzen, weshalb ich ständig rumwusele. So würde ich mein inneres, Kind gebliebenes Boogie-Woogie-Mädchen beschreiben, das ich noch heute bin und wohl immer bleiben werde.

Und wenn wir schon dabei sind: Was macht die ganz persönliche Melodie von Mäggi aus?
Wow, das ist meine liebste Frage, vermutlich! Die Antwort klingt vielleicht komplex und ergibt aus musikalischer Sicht wenig Sinn, aber wenn man mich und den Klang meines Lebens abspielen würde, wäre er vielleicht im ersten Durchlauf auch sehr widersprüchlich. Er wäre laut, mit dem Ziel, jeden Menschen damit anzustecken, nach dem Motto: Hier bin ich. Aber mit genauerem Hinhören wäre da diese zweite Melodie darin versteckt, die sehr melancholisch, hinterfragend und irgendwie leise wäre. Aber so ist es mit guten Songs eben: Das Leben spielt schließlich auch in Dur und Moll.


Musik und Reisen sind zwei wichtige Bestandteile Deines Lebens, das wissen wir spätestens, seit wir Eure Bilder aus Barcelona gesehen haben. Welche Leidenschaften hast Du sonst noch?
Das sind sie absolut. Neben dem Reisen ist aber auch mein Zuhause, also meine Homebase absolut essenziell für mich. Hier finden sich auch meine übrigen Leidenschaften wieder. Ich habe in den letzten zwei Jahren eine große Begeisterung für Pflanzen entwickelt, und das harmoniert unheimlich gut mit meiner Interior-Leidenschaft. Und neben Musik sind es die Bücher, die mich sowohl hier zu Hause als auch unterwegs begleiten.

»Aber so ist es mit guten Songs eben: Das Leben spielt schließlich auch in Dur und Moll.«

Und wie kam es eigentlich zu Deinem Instagram-Namen »Junestorm«? Was ist die Geschichte dahinter?
Eigentlich ist die Erklärung ganz simpel: Ich habe mich 2012 auf Instagram angemeldet und wollte lediglich einen Nickname, der nichts mit meinem wirklichen Namen zu tun hat. Etwas Kreatives, das mich beschreibt, aber ohne große Hintergedanken. Ich gehe seit ich denken kann mit mir selbst in den Austausch, versuche meine Eigenschaften, mein Handeln und meine Art zu hinterfragen, zu reflektieren und mit mir zu arbeiten. Daraus hat sich schnell mein Bewusstsein dafür ergeben, dass ich in vielen meiner Eigenschaften gegensätzlich bin. So sehr ich beispielsweise melancholisch bin, so temperamentvoll und voller positiver Energie bin ich auch. Da dachte ich, dass diese Beschreibung für mich als Sommerkind sehr gut passt. Ein aufwirbelnder Junisturm, der gerne mal Trubel einfließen lässt.

Durch Deinen Instagram-Kanal und Blog möchtest Du ja auch den Menschen Denkanstöße geben, sagst Du. Was wiederum inspiriert Dich selbst?
Wenn ich das erreichen kann, bin ich um jeden einzelnen Menschen dankbar, der auch in die Selbstarbeit geht und sich auf einen Weg mit sich begibt. Mich selbst wiederum inspirieren total viele Dinge. Besonders mein nahes Umfeld. Und Dinge, die mir von ihm zurückgespiegelt werden und all das, was ich um mich herum wahrnehme. Sei es die Natur, meine Herzmenschen oder mein Körper alleine schon. Besonders wirksam sind aber die kleinen Alltagsmomente und Erlebnisse, die ich mit lieben Menschen teilen kann. Und immer wieder tritt jemand in mein Leben, der mich inspiriert und mir dadurch eine neue Draufsicht gibt. Musikerinnen oder Musiker, Dozierende meines Studiums oder Menschen, die über ähnliche Themen schreiben wie ich, oder natürlich Bücher, Gedichte, Filme.

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