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Brett-ropole: die Skatehalle Berlin
Freestyle

Brett-ropole: die Skatehalle Berlin

Vier Rollen, vier Räder, vier Freunde: Das Shooting von David Fischer mit den Tänzer*innen Maëlle, Sarah, Osman in der »Skatehalle Berlin« war ein »perfect match«. Der etwas andere Skatespot ist aber nicht nur eine beeindruckende Fotolocation, sondern eine echte Instanz in der Berliner Community.

  • Text:
    Alfred Rzyski
  • Fotos:
    David Fischer

Eine große Nummer

Fangen wir mit den Zahlen und Fakten rund um die Berliner Skatehalle an: Geöffnet hat der einzige überdachte Park in der Hauptstadt normalerweise 365 Tage im Jahr und ist damit tatsächlich (fast) immer für die Community da. Auch die Skatefläche ist mit gut 1.200 Quadratmetern riesig, und da ist die Outdoor-Skate-Area mit überdachter Minirampe noch nicht einmal mit eingerechnet. Ein Café, ein eigenes Kino, eine Außen-Bar und ein Skate-Shop sind ebenfalls Teil des Konzepts – wenn es die Umstände wieder zulassen. Wenig überraschend auch, dass der 1. Berliner Skateboardverein, der 1977 gegründet wurde, hier ebenfalls zu Hause ist. Genauso wie die Street Art auf der Außenfassade.

Keep on Rolling

Alle Rollen stehen still? Nicht hier! Trotz Lockdowns finden in der Skatehalle weiter Kurse statt. Zwar nur für Kinder und im Rahmen von »Drop In e.V.«, aber so ist die Skatehalle aktuell auch weiter für die (Junior-) Skater da. Wer zwischen 6 und 27 Jahre alt ist, kann dort also nach wie vor lernen, wie man Quarter-Pipe, Rail und Table befährt. Und die Profis? Können jeden Donnerstag von 17 bis 20 Uhr kostenlos trainieren. Das Wort Profi meint dabei aber tatsächlich nur die absoluten Cracks: Nur Berufs-, Profisportler*innen und Kaderathlet*innen dürfen teilnehmen. Alles natürlich unter Einhaltung des Hygienekonzepts. Doch bald sollen auch wieder einzelne Slots für jeden buchbar sein. In diesem Sinne: Roll on!

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»Ich betrachte Skateboarding als eine Kunstform, einen Lebensstil und einen Sport.«

-Tony Hawk

Drop In e.V.
& soziales Engagement

Skaten ist Lifestyle. Und die Skatehalle? Ist deshalb auch nicht nur ein Skatespot, sondern ein wichtiger Ort für Inklusion, Integration und Begegnung in Berlin. Zum Beispiel durch Kurse für Kinder, Surf-Camps, Hausaufgabenbetreuung – alles organisiert vom Verein »Drop In e.V.«. Der will junge Menschen zusammenbringen. Der gemeinsame Nenner? Das Skate-Deck. Natürlich auch für die weibliche Community, die hier auch eine eigene »Girls Night« hat. Dass in der Skatehalle Berlin auch Profis des WCMX (Rollstuhl-Skating) trainieren? Selbstredend.

Weitere Informationen und aktuelle Veranstaltungen:

visit Skatehalle Berlin


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