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Fight for Your Right to Party: die besten Alben zum Skaten
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Fight for Your Right to Party: die besten Alben zum Skaten

Skater und Musiker inspirieren sich gegenseitig. Aber welche fünf Alben gelten als Meilensteine und müssen bei der nächsten Skate-Session unbedingt auf den Player? Hier kommt unsere Liste.

  • Text:
    Iris Soltau
  • Fotos:
    Presse

Musik ist der Treibstoff, der die Bretter ins Rollen bringt. Dabei inspirieren sich Skater und Musiker gegenseitig: »Vielleicht, weil es sich beim Skaten um einen Lebensstil handelt«, sagt Profi-Skater Tyler Surrey: »Es gibt jede Menge Musik, Filme und Kunstwerke, die durch die Skateboard-Kultur beeinflusst wurden. Und diese gemeinsame Kultur, die über das Brett hinausgeht, sorgt dafür, dass man sich als Teil einer Familie fühlt.« Und was für Musik hören Skater am liebsten? Natürlich Punk, Hardcore und Hip-Hop. Angetrieben von der jungen Subkultur entstand in den Achtzigerjahren sogar ein neues Musikgenre – der Skatepunk. Vor allem Bands aus Kaliforniern mischen bei diesem Genre ganz vorne mit.

Welche fünf Alben gelten als Meilensteine und müssen bei der nächsten Session unbedingt auf den Player? Hier kommt unsere Liste.

1. NoFX – Punk in Drublic

»The Separation of Church and Skate« von 2003 gehört zu den legendärsten Skate-Songs aller Zeiten. Aber bereits mit dem neun Jahre zuvor erschienenen Album »Punk in Drublic« schufen die Kalifornier NoFX den perfekten Rollbrett-Soundtrack. Wer nach dem Hören von Songs wie »Linoleum« und »Leave It Alone« nicht sofort auf das nächste Board springt und losskatet, sollte sich lieber im Synchronschwimmen versuchen. Das Album jedenfalls war der Eisbrecher, der den US-Punk vom Underground hin zur Massenkultur führte.

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2. The Offspring – Smash

»La la lalala la la lalala«: Jeder, der diesen ikonischen Schief-Gesang hört, weiß: Jetzt geht’s ab. »Self Esteem« ist der Superhit aller Skater, ein Millionenseller und Überraschungserfolg von 1994. »Smash«, das dazugehörige Album, gilt als das beste Offspring-Werk und als eine der radiofreundlichsten Skate-Platten aller Zeiten. Nicht superwütend oder aggressiv wie andere kalifornische Bands, sondern so poppig und melodisch, dass man die Musik gefahrlos mit den Eltern im Auto hören kann.

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3. Suicidal Tendencies – Join the Army

Hart, härter, Suicidal Tendencies: Mit dem Track »Possessed to Skate« zimmerte die Band dem Skatesport bereits 1987 ein musikalisches Denkmal. Fette Beats, schnell und einzigartig, Hardcore trifft auf Thrash Metal – ein Novum damals. Trotz des Erfolgs galten Suicidal Tendencies in ihrer Heimat als die Bad Guys. Und erhielten jahrelang Auftrittsverbot, weil sie gerne im Stil der »Venice 13« auf die Bühne traten, einer mexikanisch-amerikanischen Straßengang aus Venice Beach.

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4. Pennywise – Full Circle

»Punkrock motiviert dich total, rauszugehen und zu surfen oder zu skaten«, sagt Jim Lindberg von Pennywise. Aggression und Mitpfeif-Faktor halten sich die Waage bei diesem typischen California-Core, mit dem Pennywise zu den Hauptakteuren der Skate-Kultur der 90er-Jahre gehörten. Das Album von 1997 hat alles, was man sich von einer Skate-Punk-Platte wünschen kann, und »Bro Hymn« dürfte eine der hymnischsten Skate-Opener aller Zeiten sein. Obwohl der Hintergrund tragisch ist: Das Lied ist eine Hommage an den Bassisten Jason Thirsk, der sich das Leben genommen hatte.

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5. Beastie Boys – Licensed to Ill

Von der West- zur Ostküste und vom Hardcore zum Hip-Hop: Während ihrer gesamten Karriere waren die Beastie Boys dem Skateboarden und der Skatekultur authentisch verbunden. Als Beleg dafür gilt ihr Debütalbum »Licensed to Ill« von 1986, auf dem die Synergie zwischen Skatepunk und Hip-Hop in dem Kracher »Fight for Your Right« einen Höhepunkt fand. Adidas Skateboarding widmete der Band 2019 übrigens anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Albums »Paul’s Boutique« einen Schuh – den »Beastie Boys Americana Low Sneaker«. Mittlerweile ein begehrtes und teures Sammlerstück.

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