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Moves mit Power: fünf Breakdance-Tricks, die ihr kennen solltet
Freestyle

Moves mit Power: fünf Breakdance-Tricks, die ihr kennen solltet

Adnans Bühnenname »Lil Amok« kann beim B-Boying auch als Synonym für Powermoves gelten – aber nur dank jahrelangem Training und viel Disziplin. Vor dem »Können« kommt bei einem Backflip oder Airflare deshalb das »Kennen« der Bewegungsabläufe. Fünf Moves, die euch beim Breakdance immer wieder begegnen.

  • Text:
    Marko Knab
  • Fotos:
    Christian Doppelgatz

1. Airflare

Sie gehören zu den Spezialitäten von Lil Amok: Gemeint sind die Airflares, bei denen der B-Boy auf einer Kreisbahn von Hand zu Hand springt und sich dabei um sich selbst dreht – kopfüber natürlich! Beim Bewegungsablauf handelt es sich grob gesagt um einen Handstand mit eingesprungener Schraube, der immer weiter fortgesetzt wird. Dabei sind beide Beine stets in der Luft und werden zum Schwungholen genutzt. Um den Airflare zu beherrschen, zerlegt man ihn am besten zuerst in seine Einzelteile und übt diese separat: Handstand, einarmiger Sprung, Schraube. Beherrscht man diese, geht es ans Kombinieren. Und wenn das dann alles reibungslos klappt, kann man auch die Ellenbogen ins Spiel bringen – so wie Lil Amok.

2. Headspin

Vieles beim B-Boying ist reine Kopfsache. Erst recht der Headspin. Basis für den absoluten Klassiker, bei dem man sich auf dem eigenen Kopf dreht, ist einerseits das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Um sich dieses zu erarbeiten, sollten erst einmal die körperlichen Voraussetzungen für den spektakulären Dreh-Move geschaffen werden: starke Rumpfmuskeln und ein durchtrainierter Nacken. Am wichtigsten ist aber ein erfahrener Mentor, der die Übung kontrolliert und anleitet. Nur so gelingt das perfekte Timing beim Schwungholen mit den Beinen und die damit verbundenen Drehung. Abgestoßen wird beim eingedrehten Kopfstand zusätzlich noch mit den Händen. Und: Die Mütze ist hier obligatorisch.

3. Backflip

Breakdance, Parkour oder Turnen: Dem Backflip ist es tatsächlich ziemlich egal, wo er eingesetzt wird. Denn effektiv ist der klassische Rückwärtssalto in allen Disziplinen zu Hause und gehört dort zum festen Inventar. Wichtig ist bei der eingesprungenen Rolle rückwärts, dass man vor allem nach oben springt – und nicht, wie man meinen könnte, direkt nach hinten. Je höher, desto besser. Zieht man nun die Knie schnell an, sorgt man für den nötigen Drehimpuls und hat die Hälfte der Herausforderung geschafft. Die Landung? Sobald der Boden wieder im Blickfeld ist, öffnet man den Körper. Der Rest ist quasi Formsache. Hauptsache man landet auf den Fußballen und schont die Gelenke.

4. Backspin

Wie eine Schildkröte auf dem Rücken? Was man im realen Leben eher vermeidet, gehört beim Breakdance zu den essenziellen Bewegungen. Der Backspin sollte ohnehin der erste Powermove überhaupt sein, den ihr einübt! Tatsächlich lässt er sich auch relativ gut erlernen: Hat man erst mal das flüssige Schwungholen im Griff, ist der Rest nicht mehr allzu schwer. Dann kommt es vor allem noch darauf an, dass man keinen Buckel macht oder auf der Hüfte abdrückt, sondern sich über die Auflagefläche auf Schulterhöhe dreht. Ansonsten noch wichtig? Symmetrie. Denn sonst ist die Bewegung nicht rund. Und wenn man ein absoluter Profi wie Lil Amok ist? Dann kann man den Backspin auch mal einspringen. Aber nur auf entsprechend weichem Untergrund!

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5. Ninety Niner

Über den Stil der 1990er-Jahre kann man diskutieren. Über den Stil des Ninety Niners nicht. Denn die einarmige Drehung auf der unteren Handfläche ist optisch über jeden Zweifel erhaben. Der Style kommt aber nicht von selbst: Für die spektakuläre Drehung auf einer Hand muss man nicht nur genügend Kraft im Arm, sondern auch in der Rumpfmuskulatur haben. Bevor es auf einen Arm und in die Drehung geht, sollten auch der Handstand und die darauffolgende Drehung sitzen. Kombiniert mit der richtigen Beinarbeit und einem »Kleinwerden« kommt dann auch Schwung in die Sache. Und der Ninety Niner sitzt.


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