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Energiebündel Cristina in Leipzig: »Es hat sofort Klick gemacht!«
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Energiebündel Cristina in Leipzig: »Es hat sofort Klick gemacht!«

Wenn Cristina Negucioiu etwas anpackt? Dann immer mit ganzem Einsatz – oder eben gar nicht. Heißt für das Shooting mit Fotograf Tim Adler und Tanzpartner William Hayibor Venous in Leipzig? Vollgas für echten Ausdruck und diese besondere Energie. Und natürlich auch viel Spaß für die Schauspielerin, Tänzerin und Performerin.

  • Interview:
    Marko Knab
  • Foto:
    Tim Adler

Hallo Cristina! Eure Bilder aus Leipzig sind künstlerisch, sinnlich und voller Energie. Wie hast Du das Shooting selbst empfunden?
Das Shooting war einfach der Hammer – ich wünschte, jedes Projekt wäre so einfach. Ich kannte davor weder Tim noch William, aber es hat sofort Klick gemacht und wir hatten eine super Zeit in Leipzig. Ich bin echt dankbar, dass ich mit so einem tollen Team zusammenarbeiten konnte – alles lief ganz natürlich, ohne Stress, aber mit guter Energie Kreativität, Spaß und der richtigen Prise Professionalität. Tim ist so ein kreativer Mensch: Als wir durch die Stadt gefahren sind, hat er quasi immer etwas gesehen, das ihn inspiriert hat. Und schon war die nächste Idee geboren, die William und ich sofort angenommen haben!

Die Chemie mit Deinem Shootingpartner William hat ja auch von Anfang an gestimmt, haben wir gehört. Fotograf Tim war total begeistert von eurer Power!
Aber sowas von! Eine halbe Stunde, nachdem wir uns das erste Mal gesehen hatten, sind wir an der ersten Shooting-Location angekommen. Und haben einfach begonnen, uns zusammen zu bewegen und quasi unsere Energie miteinander auszutauschen. Ich finde es super interessant, dass weder William noch ich eine klassische Tanzausbildung haben. Das hat unserer Performance erst die richtige Würze gegeben, finde ich! Eine Art Freiheit und Freude, die aus einer ehrlichen Begegnung im Hier und Jetzt entstanden ist. Ohne einen besonderen Skill oder einen bestimmten Stil zeigen zu wollen. Einfach nur im Groove sein mit dem, was wir haben.

Du hast ja gerade von dieser besonderen Energie gesprochen. In Deiner Instagram-Bio schreibst Du: »Energy doesn’t lie!« Wie ist das zu verstehen?
Ich bin eine spirituelle Person, ich sehe die Welt um mich herum in Form von Energie. »Energy doesn’t lie!« ist genau deshalb ein persönliches Mantra von mir und führt mich durchs Leben. Ich deute das für mich so: Höre auf dein Bauchgefühl, vertraue deiner Intuition – und: Da ist etwas, das du nur verstehen kannst, wenn du offen bist und genau hinhörst. Das ist etwas anderes als die ganz rationale Ebene, mehr als das, was man mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Und genau da fängt das Besondere an. Das Mantra meint auch, dass man auf sein Herz hören soll und ohne zu große Erwartungen und Projektionen an etwas herangehen soll. Wenn man mit sich selbst und seinen Gefühlen ehrlich ist, dann merkt man: Die Antworten, nach denen man gesucht hat, sind alle schon da.

Woraus schöpfst Du Deine Energie?
Haha, gute Frage! Man sagt mir oft, ich hätte ziemlich viel Energie! Das kommt wahrscheinlich daher, dass ich eigentlich immer alles gebe, wenn ich etwas tue. Entweder bin ich voll dabei – oder eben gar nicht. Ich mache keine halben Sachen. Woraus ich die Energie ziehe? Aus allem, was mich umgibt! Das sind also die Orte, an denen ich mich aufhalte, die Leute, mit denen ich interagiere, was ich mir ansehe, aber auch aus dem, was ich lese. Ich liebe es einfach, mich mit Leuten zu umgeben, die mich inspirieren – also offenherzig sind, ihr Potenzial ausschöpfen und ihr Leben mit viel Lust leben!

Wie bist Du eigentlich zur Schauspielerei gekommen?
Ich glaube, dieser Wunsch war immer schon da. Aber letztlich hat es bis zur Oberschule gedauert. Da habe ich einen Casting-Aufruf für ein Theaterstück entdeckt. Es sollte auf einem Festival aufgeführt werden und ich wusste sofort: Das ist es! Das will ich machen! Tatsächlich bekam ich die Hauptrolle im Stück, wir traten bei einigen Theaterfestivals auf und ich fing ich an, auch bei anderen Gruppen zu spielen. Das machte mir dann noch mehr Appetit auf die schöne Theaterwelt. Am Ende habe ich mich dann sogar ganz in sie verliebt! (lacht) Später dann, als ich Schauspiel an der Nationalen Universität für Theater und Kinematographie in Bukarest studierte, wurde mir klar: Ich muss mich dem Theater mit Leib und Seele widmen. Aber ich war froh darüber – und bin es immer noch. Kurz gesagt: ich habe es nie bereut.

»Entweder bin ich voll dabei – oder eben gar nicht. Ich mache keine halben Sachen.«

Und wie lief das beim Tanz und der Performance Art?
Nach meinem Abschluss habe ich angefangen, am Theater zu arbeiten, hatte Kooperationen mit mehreren staatlichen und unabhängigen Theatern in Bukarest, aber irgendetwas fehlte mir bei dieser eher textbasierten und institutionalisierten Arbeit. Also habe ich angefangen, viele Workshops zu besuchen, zu experimentieren und meiner ganz eigenen, authentischen Ausdrucksform näherzukommen. Deshalb auch der zeitgenössische Tanzunterricht, den ich dann nahm: Ich erkannte schnell, dass Bewegung mich anspricht. Und als ich mich dann noch mehr mit Performance-Kunst beschäftigt habe, war klar: Sie ist noch besser für mich als das Theater.

Warum das?
Weil sie real, roh und immer gegenwärtig ist! Meiner Meinung hat sie mehr Potenzial, etwas zu bewegen und zu verändern. Die Kombination von Tanz und Performance ist für mich deshalb auch ganz natürlich. Ich sehe Bewegung als Sprache – eine Reihe von energetischen Formen, die in die Luft geschrieben sind. Und Worte, Sätze, Gedichte, Gebete, Reden bilden. Es ist für mich subtiler und kraftvoller, als normale Worte zu hören – und es erfordert auch eine gewisse Offenheit beim Publikum. Es muss fühlen, sich von der Energie durchdringen lassen und sehen, was sie in ihm auslöst. Das schafft eine Verbindung zwischen dem Performer und den Zuschauern, sprengt Grenzen und kann eine sehr kathartische Erfahrung sein.

Inwiefern unterscheiden sich »Deine« drei Ausdrucksformen voneinander? Gibt es große Unterschiede?
Hm, schwierig. Sie sind ganz unterschiedlich, aber auch miteinander verwandt. Verwandt, weil sie im Kern alle etwas »Echtes« ausdrücken – und das ist genau, was ich mit anderen teilen will. Nur die konkrete Form ist anders. Im Moment will ich noch mehr mit Bewegung arbeiten und konkreter auf die Locations eingehen. Konzeptuell und interdisziplinär. Aber die Schauspielerei wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Um es kurz zu machen: Die Schauspielerei, der Tanz und die Performance sind wie drei Kinder, und ich bin ihre Mutter. Ich liebe sie alle, schenke dem Liebling aber vielleicht ein kleines bisschen mehr Aufmerksamkeit! (lacht)

»Die Schauspielerei, der Tanz und die Performance sind wie drei Kinder, und ich bin ihre Mutter.«

Als Wahlberlinerin ist Leipzig für Dich ja bestimmt auch kein unbekanntes Terrain. Wie war es da, einfach die ganze Stadt zur eigenen Bühne zu machen?
Tatsächlich war ich vorher noch nie in Leipzig! Es war also das erste Mal, dass ich die Stadt erkundet habe. Und ich bin echt dankbar für die super Erlebnisse. Dass wir die Stadt zu unserer Bühne gemacht haben, war einfach toll und hat mich die Stadt in dieser kurzen Zeit noch ein bisschen besser kennenlernen lassen. Wahrscheinlich wäre ich so auch nie an manche Spots gekommen, die wir besucht haben. Was mir aufgefallen ist: Die Leipziger*innen sind wirklich freundlich. Alle haben uns angelächelt und waren irgendwie glücklich, uns shooten zu sehen.

Unterwegs seid ihr in Leipzig ja auch mit dem SEAT Ateca gewesen. Für welche Rolle ist er die absolute Topbesetzung?
Ich bin keine Auto- oder Technik-Expertin, also gehe ich mal voll auf die Ästhetik ein: Der SEAT Ateca ist ein wirklich schönes Auto, das ich mir auch kaufen würde. Er ist geschmeidig, elegant und bequem, aber trotzdem frisch und jugendlich. Und: Ich liebe sein Sound-System, zusammen mit der einfachen Bedienung. Das Panoramadach ist natürlich auch überragend. Ich hab mich deshalb auch schon selbst auf so einer Küstenstraße gesehen: mit lauter Musik und den Händen im frischen Fahrtwind. Ich glaube, dieses Gefühl konnten wir auch ziemlich gut einfangen! (lacht)

Ist Dir am SEAT Ateca sonst noch etwas besonders aufgefallen?
Na klar: Dieses süße »Hallo«, dass er nachts mit seinem Licht auf den Boden zeichnet!

Eine letzte Frage noch: Was sind Deine nächsten Ziele?
Ich bin kurz vor dem ersten Lockdown nach Berlin gezogen und konnte die Stadt so noch nicht in all ihren Facetten erleben. Mein nächstes Ziel ist also, mich mit der Stadt und ihren Bewohner*innen zu connecten, mich noch besser einzuleben und meine Karriere voranzutreiben. Außerdem will ich ein paar Konzepte und Ideen zum Leben erwecken, die ich jetzt schon eine ganze Weile mit mir herumtrage. Ich freue mich schon auf zukünftige Projekte und Kooperationen – meldet euch also, wenn ihr eine Idee habt! Ganz kurz könnte man meine Pläne so zusammenfassen: leben, lieben und kreativ sein!

»Ganz kurz könnte man meine Pläne so zusammenfassen: leben, lieben und kreativ sein!«

Form. Schön. Und für jedes Abenteuer zu haben:
der SEAT Ateca.

Form. Schön. Und für jedes Abenteuer zu haben: <br> <b> der SEAT Ateca. </b>
SEAT Ateca FR 2.0 TSI 140 kW (190 PS) DSG 4Drive: Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 6,8 l/100km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 155 g/km; CO₂-Effizienzklasse: C*

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